Tiny Houses – winzige Häuser – warum sind sie in?

Winzige Häuser sind total in. Es ist ein neuer Trend, der viele Anhänger hat. Sie sind nicht nur erheblich preisgünstiger als die „normalen” Häuser, aber auch komfortabel und funktional.

Ein Bungalow oder kleines Häuschen mit dem Dachgeschoss?

Auf die Gesamtkosten des Hausbaus haben viele Faktoren Einfluss. Je größer oder je näher der Stadt das Grundstück gelegen ist, desto mehr kostet dieses. Außerdem, falls man sich für ein Bungalow entscheidet, muss das Grundstück zwangsläufig größer sein.

Ein Vorteil der Bungalows ist, dass sie mit keinen Treppen ausgerüstet werden, und die erhöhen die Baukosten. Ebenfalls fügt sich solch ein Haus besser in den Garden ein. Die Häuser, die mit einem Dachgeschoss versehen werden, sind sparsam im Bauen. Sie sind geschlossener und haben kleine Außenwandfläche, und die Fundament-, Decken- und Dachkosten werden in zwei Stockwerke aufgeteilt.

Ein winziges Haus mit dem Dachgeschoss ist sehr gemütlich, und darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Zonen in zwei funktionellen Bereiche einzuteilen, nämlich oben den Platz zum Schlafen und unten einen Tageswohnraum zu schaffen.

Nicht zu vergessen ist, dass die Nutzfläche was anderes als die Nettofläche bedeutet. Die Nettofläche beträgt gewöhnlich mehr, weil hier ebenfalls die Hauselemente, wie Bogengänge, Loggias etc. zählen.

Der Keller erhöht selbstverständlich die Baukosten und es ist zu erwägen, ob man darauf verzichten kann.

Wie soll man die einzelnen Räume gestalten?

Der Eindruck von Geräumigkeit hängt zum großen Teil von der Höhe der Räume ab. Standardgemäß sind die Innenräume 2,6 bis zu 2,8 m hoch. Die Wohnzimmerfläche beträgt in der Regel circa 20m2. Um das Wohnzimmer zu vergrößern, kann man die Wand zwischen dem Wohnzimmer und der Küche abreißen. Eine gewisse Grenze würde, z.B. Kücheninsel ausmachen. Alternativ kann man eine Kochnische in dem Wohnzimmer installieren, damit der Platz gespart wird.

Empfehlenswert wäre es auch einen Haushaltsraum einzurichten, obwohl wir, falls es uns daran liegt, ein Haus so klein wie möglich zu errichten, darauf verzichten könnten. Der Flur kann getrennt oder integriert sein. Dazu noch eine Garderobe oder mindestens Wandschränke.

Die Wendeltreppe nimmt weniger Platz in Anspruch und dient als ein Dekorationselement. Ebenfalls die Sambatreppen, anders genannt Wechselstufentreppen erfüllen eine Raumsparfunktion.

Es gibt natürlich ebenfalls fertige Entwürfe von Tiny Houses. Die ist es aber möglich, an unsere Bedürfnisse anzupassen. Nicht jedes Schlafzimmer muss unbedingt zu schlafen dienen und man kann drinnen, beispielsweise ein Homegym oder Büro einrichten. Die Trennwände sind zu verrücken und ihre Lage zu verändern, aber die Idee muss mit dem Architekten verabredet werden. Die einfachen Maßnahmen können unserem winzigen Haus einen individuellen Charakter geben.

Was sind Mikro-Häuser?

Mikro-Häuser waren am Anfang nur ein Konzept. Dann begann man mit dem Bauen wie am Fließband, nachdem der Hurrikan Katrina die USA verwüstet hatte. Heutzutage möchte fast jeder sein eigenes Haus besitzen, es fehlt aber am Platz. Ebenfalls steigen die Kosten für die Miete, was das Wohnen in vermieteten Wohnungen unrentabel macht. Außerdem baut man Mikro-Häuser, um sich zu beschränken, weil es keinen Platz drinnen für unnötige Dinge gibt. Sie sind keine Verschwendung der Materialien und Energetik. Bevor man sich aber für ein entscheidet, gibt es ein paar Rechtvorschriften zu berücksichtigen und zu befolgen.

Es gibt keine Ausnahme für winzige Häuser und man muss eine Baugenehmigung erhalten. Ein Tiny House darf auch nicht mobil sein, es sei denn, dass es ein Wohnwagen ist. Prinzipiell die kleinsten davon sind Wohnwagen.

Die kleinsten Tiny Houses eignen sich nicht für Familien, weil die über mindestens 90m2 verfügen sollten. Sie machen eine gute Lösung für Singles, Paare, junge Leute oder als ein Ferienhaus aus.

Die winzigen Häuser lassen sich generell so einteilen, dass man Häuser bis zu 50m2 oder bis 100m2 baut, die jedoch eher für kleine Häuser gehalten werden. Vor allem ist das Leben in solch einem Haus stark mit dem Minimalismus verbunden.

Warum wurden die winzigen Häuser ein neuer Trend?

Klein aber fein – so ist das winzige Haus. Viele von uns schätzen große, offene Flächen und fühlen sich wohl in geräumigen Zimmern. Die Tiny Houses bieten aber eine gute Alternative an, weil sie dadurch, dass sie sehr funktionell eingerichtet werden, einen Eindruck von Geräumigkeit oder mindestens großer Fläche vermitteln.

Ein Einfamilienhaus gewährleistet Privatsphäre, Intimität und gemütliche Atmosphäre. Ein Garten ist auch unschätzbar, weil man, unter anderem keine Wand direkt vor seinem Fenster zu sehen bekommt. Ebenfalls ist es möglich draußen einen Wintergarten, Terrasse oder Schwimmbecken zu errichten. Das Grundstück kann man beliebig gestalten und darüber hinaus gibt es immer einen oder mehrere Parkplätze zur Verfügung. Tiny Houses erfordern keinen großen Zeitaufwand, den man dem Putzen widmen muss. Außerdem kann man an dieser Stelle ein paar Tipps verraten, damit das Haus funktionell ist oder sogar größer scheint.

Funktionelle Lösungen und Tipps für winzige Häuser

Funktionelle Lösungen und Tipps für winzige Häuser

Einfarbige Wände, am besten in dezenten, hellen Farbtönen, wirken harmonisch und vergrößernd den Raum. Wie schon früher erwähnt wurde, eine mit dem Wohnzimmer verbundene Küche spart Platz und vergrößert optisch den Raum. Ebenfalls erhellt das Tageslicht die Zimmer auf solche Art und Weise, dass es immer wohnlicher aussieht.

Der wertvolle Tipp für ein kleines Haus ist genau die richtige Beleuchtung – natürlich ausgeleuchtete Räume wirken offener und größer.

Man kann jede Ecke und jeden Winkel ausnutzen. Beispielsweise wäre es empfehlenswert unter der Treppe einen funktionellen Platz, wie Büro einzurichten. Ein Schrank macht eine Alternative aus. Spiegel reflektieren das Licht und vergrößern das Zimmer. Das Prinzip lautet: je weniger Geräte, desto besser. Zu viel überflüssige Dinge lassen keinen Platz fürs Leben und verderben die Atmosphäre. In solch einem kleinen Haus kann man sich kaum drehen. Das Sofa muss ebenfalls nicht die Hälfte des Zimmers beanspruchen.

Wenn man ein bisschen Platz an der Wand lässt und die Möbelstücke nicht eng daran anliegen, vergrößert sich optisch der Raum. Maßgeschneiderte Möbelstücke sind platzsparend. Als ein Stauraum könnten Flur, Bad oder Küche dienen. Regale machen eine perfekte Lösung, weil sie nicht viel Platz beanspruchen und, falls mit (bunten) Boxen erfüllt, schauen sie ordentlich aus und viel besser, als wenn alles offen in dem Regal gelassen ist. Eine empfehlenswerte Idee ist der ausziehbare Tisch, der Platz spart. Es gibt sogar multifunktionelle Möbel auf dem Markt. Zur Auswahl gibt es, beispielsweise rollbare Tische.

Die Gründe der Wahl eines Tiny Houses können sehr unterschiedlich sein. Ob es um Geld geht oder ob jemand vielleicht kein großes Haus als Single benötigt – sie lassen sich sehr erfindungsreich und sinnvoll gestalten. Beim Bauen braucht man weniger kostspielige Materialien. Dabei hat man nicht so viel einzuräumen und sie schauen üblicherweise sehr hübsch und ästhetisch aus. Sie sind weder hohe Reihenhäuser noch beanspruchen sie das ganze Grundstück. Mit Dachschräge und designstark machen sie eine echte Augenweide.

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